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Halde Sachsen

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Eine Halde mit drei Köpfen

Die Haldenköpfe der Halde Sachsen wurden im Rahmen eines Schulwettbewerbs von West nach Ost in "Panoramahalde", "Windsegelhalde" und "Zur Alten Halde" benannt. Die Halde ist eine der wenigen noch vorhandenen Schüttkegelhalden, auf der sich über den Sukzessionsprozess ein Industriewald mit sehr hohem Birkenanteil entwickelt hat. "Zur Alten Halde" ist  mit 102 Meter ü. NN der höchste Kopf. Die "Windsegelhalde" prägte die auf dem Fundament eines ehemaligen Windrades angelegte Landmarke "Windzeiger – Haldenblick" des Essener Künstlers J. Meyer. Jedoch ist das 15 Meter hohe Kunstobjekt nicht mehr vorhanden. Auf der "Panoramahalde" wurden vom Heimatverein Heessen vier Obelisken mit Entfernungsangaben zu Einzelobjekten aufgestellt. Seit 2010 ist hier auch das 8 Meter hohe und stählerne Sachsenkreuz von Paul Reding zu finden. 

Das Haldenmaterial aller drei Erhebungen unterscheidet sich wesentlich. Die "Panoramahalde" besteht im Kern aus dem Bauschutt der abgerissenen Zechengebäude. Als Grundlage für die anfängliche Initialpflanzung diente der aufgetragene Oberboden. Die beiden anderen Haldenkörper bestehen aus dem Bergematerial der Zeche Sachsen. Während die "Windsegelhalde" mit standortgeeigneten Pflanzen ausgestattet wurde, entwickelte sich auf der Halde "Zur Alten Halde" eine natürliche Vegetation. Mit der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA) wurde ein Teil der alten Industriearchitektur in die Gestaltung mit einbezogen. Im Zuge dessen entstand auch das Ökozentrum NRW südlich der Halde Sachsen. Von den ehemaligen Zechengebäuden sind neben der „Alfred-Fischer-Halle“ lediglich rudimentäre Relikte wie beispielsweise die Becken der ehemaligen Kühltürme verblieben. Diese dienen der Regenwasserversickerung sowie als Feuchtbiotop.

Stützpunktschulen des Standortes

Bemerkenswerte typische Arten

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Bemerkenswerte typische Arten

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