Gleispark Frintrop

Haltestation Natur

Die Fertigstellung der Köln-Mindener-Eisenbahnstrecke im Jahr 1847 legte einen wesentlichen Grundstein für die Entwicklung der Montanindustrie in der Region. Große Mengen Kohle und Erze konnten nun über weite Strecken transportiert werden. Der erste Verschiebebahnhof war der Sammelbahnhof Frintrop in Essen. Durch die Nutzung des Rhein-Herne-Kanals und den Rückgang des Kohleabbaus sank der Bedarf an Rangierbahnhöfen und die Anlage wurde im Oktober 1930 geschlossen.

Nach der Stillegung eroberte die Natur die Industriebrache zurück und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt konnte sich entwickeln. Vor allem die unbewaldeten Flächen sind von großer Bedeutung für die Artenvielfalt, da hier viele Wärme und Trockenheit liebende Pflanzen wie z. B. das Johanniskraut gedeihen. 1998 kaufte der RVR die 25 Hektar große Brache und erschloss sie mit einem neuen Rundwegesystem, zwei Aussichtskanzeln sowie punktuellen Kunstwerkinszenierungen. Dicke Schotterbetten prägen die Bahnbrache, die seit 2007 den Namen "Gleispark Frintrop" trägt. 

 

Stützpunktschulen des Standortes

Bemerkenswerte standorttypische Arten

  • Grünspecht
  • Mäusebussard
  • Johanniskraut
  • Golddistel